Digitalisierungsprojekt: Deutsche Akten im Zentralarchiv des russischen Verteidigungsministeriums (CAMO)

In Zusammenarbeit mit der Archivagentur der Russischen Föderation, dem Präsidenten der Russischen Historischen Gesellschaft und Vorsitzenden der Staatsduma, Sergej Naryškin, sowie mit dem Zentralarchiv des russischen Verteidigungsministeriums (CAMO) unternimmt das DHI Moskau die vollständige Digitalisierung der im CAMO gelagerten deutschen Akten, die während des Krieges von den Truppen der Roten Armee erbeutet wurden. Die bisher bekannten Bestände umfassen 50 Findbücher, in denen ca. 28.000 Akten mit rund 2,5 Millionen Blatt zusammengefasst sind. Der größte Teil dieser Akten ist zwischen 1933 und 1945 angelegt worden. Sie geben Einblick in alle wesentlichen Führungs-, Kommando- und Entscheidungsebenen der Wehrmacht, der Waffen-SS sowie in die Arbeit der Reichsministerien. Der Großteil des Materials ist den Geschehnissen an der Ostfront gewidmet, dokumentiert sind aber auch der deutsche Angriff auf Polen, der Westfeldzug und der deutsche Überfall auf die Balkanstaaten.

Die Digitalisate werden fortlaufend Online gestellt und sind auf der Website des Projektes einsehbar.

PROJEKTLEITUNG: Sergey Kudryashov, Matthias Uhl, Eugen Bastron (IT)
LAUFZEIT: 2012–2018

Forschung