Zur Geschichte des Farbfilms in der UdSSR. Diskussionen und Praktiken im Kontext der ersten Phase des Kalten Krieges

  • 30.10.2019
  • 18.00 Uhr
  • Centre d'études franco-russe, ul. Nikolojamskaja 1
  • Seminar zur sowjetischen Geschichte

Vortrag von Valérie Pozner (Centre national de la recherche scientifique) am Centre d'études franco-russe (CEFR)

Arbeitssprache: Russisch

In Kooperation mit dem Centre d'études franco-russe (CEFR)

Anmerkung zum Ort: Besucher werden gebeten, das Gebäude durch den Haupteingang der VGBIL zu betreten und den Pass mitzuführen.

ANMELDUNG ERFORDERLICH

  • Zusammenfassung

    Nach der Entstehung des Tonfilms war die Farbe die dringendste Aufgabe des sowjetischen Kinos in den 1930er, wobei die US-amerikanische Technologie Technicolor die Latte sehr hoch gelegt hatte. Trotz zahlreicher Versuche war der Erfolg ziemlich gering, und der Kriegsausbruch verhinderte weitere Arbeiten in Moskau, Leningrad und Kiew und verursachte in der sowjetischen Filmindustrie schwere materielle und personelle Verluste.
    Die Lage änderte sich jedoch dramatisch, nachdem die Sowjetunion im Mai 1945 Berlin eroberte und somit auch die deutschen Fabriken und Filmstudios übernahm. Der Vortrag thematisiert die sozialen, fachlichen, politischen und ästhetischen Aspekte der Verwandlung der Technologie Agfacolor in Sovcolor zwischen 1945 und 1950.