ONLINE: Persönliche Diplomatie in der Ostpolitik. Willy Brandts Beziehungen mit Leonid Breschnew und Michail Gorbatschow 1970-1992

  • 29.06.2021
  • 18.00 Uhr
  • ONLINE
  • Willy Brandt 1913–1992. Ein Leben für Freiheit, Frieden und Versöhnung zwischen den Völkern

Vortrag von Wolfgang Schmidt (Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftungim Rahmen der Wanderausstellung der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung: "Willy Brandt 1913–1992. Ein Leben für Freiheit, Frieden und Versöhnung zwischen den Völkern" in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Friedrich-Ebert-Stiftung

Arbeitssprache: Deutsch und Russisch (mit Simultanüberstzung)

 

Zum Abschluss der Vortragsreihe, die das Deutsche Historische Institut Moskau in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung ausrichtet, widmet sich Wolfgang Schmidt (Berlin) den direkten Kontakten und dem politischen Austausch, den Willy Brandt als Bundeskanzler sowie als Vorsitzender bzw. Ehrenvorsitzender der SPD mit den sowjetischen Generalsekretären Leonid Brezhnev und Michail Gorbachev pflegte.

Welche Bedeutung hatten diese besonderen persönlichen Beziehungen für das (west-)deutsch-sowjetische Verhältnis vom Moskauer Vertrag bis zur Wiedervereinigung Deutschlands und dem Zerfall der Sowjetunion? Wie schätzten sich die Akteure wechselseitig ein und wie bauten sie Vertrauen zueinander auf? Welche Inhalte erörterte Brandt mit Brezhnev und Gorbachev und wie stark beeinflussten sie sich dabei jeweils in ihrem Denken und Handeln?

 

Wolfgang Schmidt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung in Berlin.